Rezension zu »Freitauchen« von Anna Rosina Fischer
Seit sechs Jahren hat die 25-jährige Delphine ihre Familie nicht mehr gesehen. Damals ließ sie ihre Heimat, die kleine kanarische Insel El Hierro hinter sich, um in Norwegen ein neues Leben anzufangen. Frei und weit weg von El Hierro, ihrer Familie und dem Apnoetauchen als Familiengeschäft. Zu hoch der Druck ihres Vaters, zu panisch ihre Angst vor dem Meer nach einem tragischen Unfall. Nun kehrt sie zurück, um sich von ihrem Zwillingsbruder Dillon zu verabschieden, der bei einem Tauchunfall ums Leben kam. Delphines schlimmste Ängste, der Grund für ihre Flucht, sind Realität geworden. Alle sind sie da: ihre Eltern, Haushälterin Peaches, die Delphine immer schon mehr Mutter war als ihre eigene Mutter, die junge Aushilfe, der übermütige Tauchguide Bash, sogar ihr Onkel samt Frau, extra aus Frankreich angereist. Auch Yann ist da, der einst Dillons größter Konkurrent war und während ihrer Abwesenheit zu seinem besten Freund wurde. Seine Anwesenheit erträgt Delphine am wenigsten. Während die...








