Rezension zu »Weißer Sommer« von Eva Pramschüfer
Als Alma und Théo sich kennenlernen, treffen Welten aufeinander. Sie ist auf Urlaub im Ferienhaus ihrer Familie in Frankreich, stammt aus wohlhabebenden, aber emotinal distanzierten Verhältnissen, der Vater Anwalt, die Mutter eine ehemalige Ballerina. Sie selbst studiert Journalismus und träumt doch davon, einmal Malerin zu werden. Er ist Steinmetzmeister, der Sohn eines alleinerziehenden, liebenden, aber finanziell schlecht dastehenden Vaters und arbeitet notgedrungen im väterlichen Betrieb, verdient sein Geld mit dem Schleifen von Grabsteinen, anstatt seine Liebe zur Bildhauerei zur verfolgen. Die Geschichte zwischen ihnen ist der Beginn von etwas Großem, das fühlen beide in diesem flirrenden Sommer, den sie gemeinsam unter der französischen Sonne verbringen. Doch der Sommer endet und Alma muss zurück nach München. Lange halten es die beiden jedoch nicht ohne einander aus und bald lässt Théo sein vertrautes Leben hinter sich, zieht zu Alma in ihre Altbauwohnung, beginnt ein Architekt...








