Rezension zu »Yesteryear« von Caro Claire Burke
»Sometimes it actually made me sick, how perfect my life was, and how good I was at living it.« Natalie führt ein gottergebenes, traditionelles, perfektes Leben, das ihre Millionen Instagram-Follower*innen regelmäßig vor Neid erblassen lässt. Auf ihrer riesigen, einsamen Farm »Yesteryear« in Idaho lebt Natalie den Traum: fünf wunderschöne Kinder, die bildschirmfrei, behütet vor den Gefahren der Welt aufwachsen und Zuhause unterrichtet werden, das sechste ist auf dem Weg. Ihr Mann ist das perfekte Abbild eines attraktiven Cowboys. Das Farmhaus ist frisch renoviert und stilvoll eingerichtet. Auf der Farm bauen sie organisches Obst und Gemüse an, melken die Milchkühe selbst und versorgen die Hühner. Das Essen wird frisch gekocht und traditionell zubereitet, jedes Sauerteigbrot gelingt Natalie noch perfekter als das letzte. Ein traditonelles, erfülltes Leben mit klassischer Rollenverteilung, naturverbunden, Selbstversorgung. Und an allem, so scheint es, lässt Natalie ihre Follower*inne...








