Rezension zu »Weird Girls« von Gráinne O'Hare
Die Zwanziger sind dazu da, gelebt zu werden. Um Fehler zu machen, sich auszuprobieren, sich mitten hinein zu stürzen ins Leben, selbst und auch gerade dann, wenn vielleicht noch nicht so klar ist, wohin das Leben eigentlich gehen soll. Eine Maxime, nach der die besten Freundinnen Maggie, Harley, Róise und Lydia in Belfast in vollen Zügen gelebt haben. Gemeinsam in einer WG teilten sie alle Höhen und Tiefen miteinander. Doch nach dem tragischen Unfalltod von Lydia ist nichts mehr so, wie es vorher war, auch wenn sich die Drei alle Mühe geben, so zu tun als ob: Harley verliert sich zunehmend im Partyleben, Maggie fokussiert sich trotz ihrer Therapie komplett auf eine toxische Situationship und Róise hasst ihren Job, flirtet aber zunehmend intensiv mit ihrem Chef. Während der Alltag passiert, treiben die Freundinnen auseinander, müssen sich neu ordnen, alte Unstimmigkeiten hinter sich lassen, nach vorne schauen, in einer Welt, in der das leere Zimmer in ihrer WG als klaffende Wunde des V...








