Rezension zu »1999 Meter über dem Meer« von Caroline Wahl
Samara hat die Nase gestrichen voll vom Erwachsensein: Der spontane Bali-Trip war eine reine Enttäuschung. Erstens mag Samara gar kein Meer, zweitens sieht auf Instagram alles immer besser aus als in der Realität. Der erste Job in einer Marketing-Agentur, für den sie nach Berlin gezogen ist: langweilig. Anspruchslos. Ihre WG: auch nicht das Gelbe vom Ei. Nur der gutaussehende Fritz (groß, blond, eisblaue Augen), den sie auf einem fragwürdigen Buch-Event kennenlernt, auf dem sie sich ihm als Musikproduzentin Sam vorstellt, der geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Kurzum bietet er der Fremden an, ihr seine Wohnung in St. Moritz zur Verfügung zu stellen, sollte sie je Lust auf Berge haben. In den Bergen war Samara noch nie, aber sie hat das Gefühl, sie könnte der Berg-Typ sein. Kurzerhand lässt sich Samara zwei Wochen krankschreiben und bricht mit ihrem Cabrio auf in den Süden des Landes. Erstmal Allgäu, in die nächstgelegenen Berge. In Oberstdorf merkt sie: Hier ist tatsächlich alles so idy...








