Rezension zu »Homesick« von Silvia Saunders
Das Erbe ihres toten Vaters kommt für Mara überraschend. Noch überraschender ist jedoch, dass es genug Geld ist, um sich Mitte zwanzig (zumindest als Anzahlung) eine eigene Wohung kaufen zu können. Endlich nicht mehr mit ihrem Kindheitsfreund zusammen leben müssen, mit dem sie inzwischen so gut wie gar nichts mehr gemeinsam hat. Endlich Freiraum, eigene vier Wände. Mara stürzt sich in die Wohnungssuche und stellt bald fest, dass es gar nicht so einfach ist, in London etwas zu finden, das bezahlbar ist und trotzdem schön. Doch London muss es sein, das steht für Mara fest. Sie liebt diese Stadt, sie liebt ihren Job als Bibliothekarin trotz ihres Chefs und diesen einen Kunden. Und Mara liebt Tom, ihren Freund. Der Lehrer wiederum liebt zwar Mara, London dafür aber umso weniger. Allgemein geht es Tom in letzter Zeit zunehmend schlecht, die Begeisterung für Maras neue Umstände fällt verhalten aus. Doch Mara lässt sich nicht beirren. Und so begleiten wir sie über einanviertel Jahre bei ihrem...








